Die saisonale Depression ist eine Form der Depression, die meist zu bestimmten Jahreszeiten, insbesondere in den Wintermonaten, auftritt. Sie wird häufig mit dem geringeren Sonnenlicht im Winter in Verbindung gebracht. Sie beginnt jedes Jahr zur gleichen Jahreszeit und endet jeweils im gleichen Zeitraum.
Woran erkennen wir eine saisonale Depression?
- Wenig Energie
- Abgeschlagenheit
- Anhaltende Traurigkeit
- Nachlassendes Interesse an Dingen, die zuvor Freude bereitet haben
- Schlafstörungen
- Veränderungen des Appetits
- Konzentrationsprobleme
- Gefühle von Hoffnungslosigkeit, Wertlosigkeit und Schuld
- Gedanken an den Tod
Was verursacht eine saisonale Depression?
Die genaue Ursache der saisonalen Depression ist nicht bekannt, es gibt jedoch Faktoren, die damit zusammenhängen könnten. Das geringere Sonnenlicht im Winter beeinflusst die innere Uhr und kann eine Depression verursachen. Auch ein Rückgang des Serotoninspiegels infolge des geringeren Sonnenlichts im Winter kann eine saisonale Depression verursachen.
Darüber hinaus kann auch der Melatoninspiegel, der durch den Wechsel der Jahreszeiten beeinflusst wird, eine Depression verursachen.
Wie wird eine saisonale Depression behandelt?
Zur Behandlung gehören Medikamente, Lichttherapie, Psychotherapie sowie Methoden wie Yoga und Meditation.
Empfehlungen für Patienten mit einer saisonalen Depression
- Lassen Sie Sonnenlicht in die Räume, in denen Sie sich aufhalten, und sorgen Sie dafür, dass regelmäßig natürliches Tageslicht in Ihre Wohnung gelangt
- Gehen Sie regelmäßig nach draußen, machen Sie Spaziergänge und bewegen Sie sich körperlich